12. Forum Mediendesign Museum Ludwig Köln Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Kreativität.
macht.
realität.

Welche Beziehung besteht zwischen Design und der Realität?

Inwiefern beeinflussen Gestalter gesellschaftliche und soziale Zustände und haben dabei Macht?

Welcher Reiz besteht in der Kreation alternativer Realitäten?

Und welche Verantwortung ergibt sich daraus?

Um diese Fragen und dreht sich das 12. Forum Mediendesign, denn: Design spielt eine große Rolle im gesellschaftspolitischen Kontext und ist ein weitreichendes Instrument.

Dazu erwarten uns sechs Größen der internationalen Kreativbranche , um uns ihren Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Design und Realität näher zu bringen.

Im Fokus steht dabei der Dialog. Der Wechsel aus Vorträgen und publikumsintegrierenden Diskussionen gibt allen Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Fragen und Gedanken einzubringen.

Tickets

Speaker

  • Zach Lieberman

    New York

    Zach Lieberman

    Der Künstler, Forscher und Hacker widmet seine Arbeit der Entdeckung neuer Arten des Ausdrucks und Spiels.

    Er ist Mitgründer und Entwickler der c++ Library openframeworks für kreatives Programmieren. Mit weiteren Projekten wie „eyewriter“, dem Unternehmen „yesyesno“ oder „IQ font“ wurde er vom Fast Company Magazine als einer der „100 Creative People in Business“ gelistet.

    Begegnet sind ihm die meisten von uns zudem durch seine Custom Filters auf Instagram.

    Als Dozent an der Parsons School of Design vermittelt er derzeit seine Forschung.

    @zach.lieberman

    Zach Lieberman
  • Veronica Fuerte

    Barcelona

    Veronica Fuerte

    Designerin und Mitgründerin des Studios „Hey“ in Barcelona, eine der derzeit gefragtesten Agenturen weltweit.

    In einer Zeit der konstanten Transformation ist die Agentur ein Paradebeispiel für den Einsatz der Kraft visueller Kommunikation. Für Kunden wie Paypal, Centre de Cultura Contemporània de Barcelona, Uniqlo und viele andere entwickelt sie seit 2007 einzigartige Konzepte und Kampagnen.

    Neben den zahlreichen Aufträgen zeichnet das Studio die starke Identität aus. Aktuell sorgt die Eigenmarke „Hey“ für Prints und Accessoires international für Aufmerksamkeit, was mit der kürzlichen Eröffnung des ersten Shops in Barcelona gefeiert wurde.

    @heystudio, www.heystudio.es

    Veronica Fuerte
  • Motomichi Nakamura

    New York

    Motomichi Nakamura

    Die Live-Installationen des Animations- und Projektionskünstlers erforschen das Spannungsfeld zwischen Bewegung und Raum.

    Seit seinem Studium in Kommunikationsdesign und Illustration an der Parsons School of Design erstreckt sich die Arbeit des gebürtigen Japaners über diverse Kontinente und Medien, einschließlich Malerei, Skulptur, Animation und Projektion.

    Seine Werke wurden in zahlreichen Museen wie dem New Museum of Contemporary Art in New York, Winzavod - Moscow Contemporary Art Center, MARCO in Monterrey, Mexico und vielen anderen ausgestellt. Zu seinen kommerziellen Projekten zählen Kunden wie EA, MTV und Sony.

    Derzeit ist er zudem als Dozent an der Parsons School of Design in New York tätig.

    @motomichi_nakamura

    Motomichi Nakamura
  • Ralph Caspers

    Köln

    Ralph Caspers

    Bekannt als Fernsehmoderator, Produzent, Schauspieler, Drehbuchautor und Autor ist der Diplom-Künstler Ralph Caspers ein prägender Akteur der deutschen Fernsehlandschaft.

    Seit 1999 moderiert er „Die Sendung mit der Maus“ und ist sowohl Moderator als auch Drehbuchautor der Kindersendung „Wissen macht Ah!“. Die Moderation der WDR-Fernsehreihe „Quarks“ und der KiKa-Sendung „Du bist kein Werwolf – über Leben in der Pubertät“ zählen ebenfalls zu seinen erfolgreichsten Formaten.

    Der hohe medienpädagogische und Unterhaltungswert seiner Arbeit verschaffte Caspers bereits zahlreiche Auszeichnungen wie den Prix Jeunesse international, Kinderfernsehpreis und Grimme-Preis. Zudem wurde er vom Kuratorium Gutes Sehen e.V. zum „Brillenträger des Jahres 2017“ ernannt.

    Foto: Johannes Haas

    Ralph Caspers
  • Monika Hanfland

    Dortmund

    Monika Hanfland

    Die Zeit der digitalen Transformation, Social Media und des Optimierungswahns übt einen starken Einfluss auf alle Lebensbereiche, auch den unseres Beziehungsverhaltens aus.

    Ob der reale Partner beständig bleibt oder zukünftig von RealDolls ersetzt werden könnte, erforscht die Fotografin Monika Hanfland in ihrem Projekt „Püppi ist da“.

    Durch die Auseinandersetzung mit Personen, die bereits eine Beziehung mit den personalisierten Puppen führen zeigt ihre Arbeit den Kontrast der technischen Prozesse und ethischen Grenzen der Thematik auf.

    @moni_hanf_und_land

    Monika Hanfland
  • Tanja Diezmann

    Bremen

    Tanja Diezmann

    Ihre Arbeit am Entwurf neuer Realitäten sowie an der Verschränkung von Visualisierung und Interaktion macht Tanja Diezmann zur Expertin des UX- und Interactiondesign. Ihr Vorgehen zeichnet sich durch die Vereinigung von Kreativität und Systematik aus.

    Mit dem von ihr mitgegründeten Designstudio pReview digital design entwickelt sie seit 2000 zukunftsweisende Interfacesysteme und Interaction Guidelines. Innovationen wie das integrierte Interface System-IIS und Testverfahren pReact sind Teil davon.

    Als Professorin vermittelt sie seit 1998 ihre Forschung, unter anderem in Dessau und Pasadena, USA. Derzeit lehrt sie Interactiondesign an der Hochschule für Kunst Bremen. Zudem ist sie aktives Mitglied des ADC und diverser Designgremien und Jurys, beispielsweise für den Grimme Online Award und den Bundespreis Produktdesign.

    www.preview-design.com

    Tanja Diezmann

Programm

13:00

Begrüßung

13:20

Motomichi Nakamura

Projection and Reality

13:50

Monika Hanfland

Püppi ist da

14:45

Pause

15:20

Tanja Diezmann

Kreativität und Systematik

15:50

Ralph Caspers

Kreativität macht Realität

16:50

Zach Lieberman

Computing Poetry

17:20

Veronica Fuerte

Say Hey to future Aesthetics

18:15

Abschluss

18:30

Get together

Plakate zur Kampagne

Plakate zur Kampagne

Die Macht der Kreativen übernimmt auf allen Sinneskanälen. Die Ausarbeitung der crossmedialen Kampagne haben auch in diesem Jahr haben wieder Mediendesign Studenten unter der Leitung von Prof. Martin Teschner, der das Forum Mediendesign von 2007 bis 2016 vollständig konzipiert und organisiert hat, übernommen.

Filme zur Kampagne

Seht in Aktion, wie Kreativität Realität macht.

Social Media

#FMD2019

Folgt uns, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Über unsere Social Media Kanäle informieren wir euch über alle Neuigkeiten und Aktionen rund um das 12. Forum Mediendesign.

Archiv

Seit 13 Jahren bringt das Forum Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln nationale und internationalen Akteure der Designbranche zusammen Gästen und ermöglicht Designern, Studenten und Designinteressierten den Austausch.

  • 2007

    Als „Der Tag der Hingucker“ wurde die Tradition des Forum Mediendesign von Prof. Martin Teschner, der die Veranstaltung zehn Jahre vollständig organisiert hat, im Kölnischen Kunstverein eingeläutet. Erstmalig sprachen Hochqualifizierte Gestalter über Hingucker und die Kunst des Hinguckens – und ließen dabei genau hingucken.

    Plakat 2007

    Als „Der Tag der Hingucker“ wurde die Tradition des Forum Mediendesign von Prof. Martin Teschner, der die Veranstaltung zehn Jahre vollständig organisiert hat, im Kölnischen Kunstverein eingeläutet. Erstmalig sprachen Hochqualifizierte Gestalter über Hingucker und die Kunst des Hinguckens – und ließen dabei genau hingucken.

  • 2008

    „Ich sehe was, was du nicht siehst…“, denn jedes Ei hat etwas, dass andere Eier nicht haben. Unter diesem Motto diskutierten Designer, Gestalter, Kreative und Studierende und fragten dabei: was siehst du?

    Plakat 2008

    „Ich sehe was, was du nicht siehst…“, denn jedes Ei hat etwas, dass andere Eier nicht haben. Unter diesem Motto diskutierten Designer, Gestalter, Kreative und Studierende und fragten dabei: was siehst du?

  • 2009

    „Was ist gutes Design?“ Diese Frage stellte sich das Kamapgnen-Team für das 3. Forum Mediendesign nicht nur selbst, sondern bezog aktiv Statements der Rezipienten mit ein. Unter dem anspruchsvollen Motto "Gutes Design" trafen sich renommierte und ausgezeichnete Designer, Künstler und Wissenschaftler zum Dialog.

    Plakat 2009

    „Was ist gutes Design?“ Diese Frage stellte sich das Kamapgnen-Team für das 3. Forum Mediendesign nicht nur selbst, sondern bezog aktiv Statements der Rezipienten mit ein. Unter dem anspruchsvollen Motto "Gutes Design" trafen sich renommierte und ausgezeichnete Designer, Künstler und Wissenschaftler zum Dialog.

  • 2010

    Das Motto "Kreative Köpfe" unterstreicht, dass hinter jeder guten Idee ein Mensch, ein "Kreativer Kopf" also, steht. "Natürlich sind wir alle auch Kreative Köpfe!", sagt Prof. Martin Teschner, organisatorischer Leiter der Veranstaltung: "Jeder ist auf seine eigene Weise kreativ und gibt seinen Teil zum Ganzen dazu."

    Plakat 2010

    Das Motto "Kreative Köpfe" unterstreicht, dass hinter jeder guten Idee ein Mensch, ein "Kreativer Kopf" also, steht. "Natürlich sind wir alle auch Kreative Köpfe!", sagt Prof. Martin Teschner, organisatorischer Leiter der Veranstaltung: "Jeder ist auf seine eigene Weise kreativ und gibt seinen Teil zum Ganzen dazu."

  • 2011

    „Blickableiter“ – was steckt dahinter? Ob Manager, Marke oder Mediendesigner – die Erfolgreichsten erzeugen Bilder beim Verbraucher: Sich von anderen nachhaltig zu unterscheiden und bei den Kunden ein unverwechselbares Bild zu hinterlassen, ist Ziel einer erfolgreichen Kommunikation.

    Plakat 2011

    „Blickableiter“ – was steckt dahinter? Ob Manager, Marke oder Mediendesigner – die Erfolgreichsten erzeugen Bilder beim Verbraucher: Sich von anderen nachhaltig zu unterscheiden und bei den Kunden ein unverwechselbares Bild zu hinterlassen, ist Ziel einer erfolgreichen Kommunikation.

  • 2012

    Gute Designer sind Helden des Alltags. Dabei kämpfen Designhelden für neue Ideen, neue Umsetzungen und neue Medien und gegen schlechten Geschmack, die Angst vor Neuem und die Frau des Kunden, die im Hintergrund die Fäden zieht.

    Plakat 2012

    Gute Designer sind Helden des Alltags. Dabei kämpfen Designhelden für neue Ideen, neue Umsetzungen und neue Medien und gegen schlechten Geschmack, die Angst vor Neuem und die Frau des Kunden, die im Hintergrund die Fäden zieht.

  • 2013

    „Heading“ steht dabei für die kreative Übersetzung und Inszenierung des Mottos Kreativblockaden. Was den meisten Menschen beim Duschen oder Autofahren einfällt, müssen Kreative am Fließband produzieren: gute Ideen.

    Plakat 2013

    „Heading“ steht dabei für die kreative Übersetzung und Inszenierung des Mottos Kreativblockaden. Was den meisten Menschen beim Duschen oder Autofahren einfällt, müssen Kreative am Fließband produzieren: gute Ideen.

  • 2014

    Unser Leben ist geprägt von ständigem Wandel. Ebenso verändert hat sich das Design. Mit dem Thema „Design prägt“ knüpfte das Forum Mediendesign genau daran an und stellt die inneren Werte der Gestaltung sowie deren dauerhafte Umsetzung in den Vordergrund.

    Plakat 2014

    Unser Leben ist geprägt von ständigem Wandel. Ebenso verändert hat sich das Design. Mit dem Thema „Design prägt“ knüpfte das Forum Mediendesign genau daran an und stellt die inneren Werte der Gestaltung sowie deren dauerhafte Umsetzung in den Vordergrund.

  • 2015

    Designer sind nicht nur Kreative, sondern auch Charaktere. Leute mit Persönlichkeit und Herzblut – und davon hatte die Designkonferenz reichlich. Auf der Bühne standen Idealisten wie erfolgreiche Geschäftsleute, Wissenschaftler wie kreative Freaks.

    Plakat 2015

    Designer sind nicht nur Kreative, sondern auch Charaktere. Leute mit Persönlichkeit und Herzblut – und davon hatte die Designkonferenz reichlich. Auf der Bühne standen Idealisten wie erfolgreiche Geschäftsleute, Wissenschaftler wie kreative Freaks.

  • 2016

    „Designspuren“. Die kreativen Prozesse von Designern beinhalten vielschichtige Gedankenabläufe und hinterlassen Spuren im Kopf und in der Welt. Sie zeigen, wie neue Blickwinkel eröffnet werden können, wenn Phantasie, Faszination und Irritation Raum gegeben wird.

    Plakat 2016

    „Designspuren“. Die kreativen Prozesse von Designern beinhalten vielschichtige Gedankenabläufe und hinterlassen Spuren im Kopf und in der Welt. Sie zeigen, wie neue Blickwinkel eröffnet werden können, wenn Phantasie, Faszination und Irritation Raum gegeben wird.

  • 2018

    Zu dem Motto „Digital Sub Optimal“ wurde im Wallraf-Richartz-Museum das Spannungsfeld zwischen Design und der Digitalisierung erforscht. Unter der Leitung von Prof. René Spitz kamen namhafte Akteure, darunter Edel Rodriguez, Erik Spiekermann und Mike Meiré zum Dialog zusammen.

    Plakat 2018

    Zu dem Motto „Digital Sub Optimal“ wurde im Wallraf-Richartz-Museum das Spannungsfeld zwischen Design und der Digitalisierung erforscht. Unter der Leitung von Prof. René Spitz kamen namhafte Akteure, darunter Edel Rodriguez, Erik Spiekermann und Mike Meiré zum Dialog zusammen.

Sponsoren

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Sponsoren, die durch ihre großzügige Unterstützung das #FMD19 ermöglicht haben.