Das Forum Mediendesign ist mittlerweile – nicht zuletzt aufgrund vieler hochkarätiger Vorträge von internationalen Designern – das größte regelmäßig stattfindende Mediendesign-Event, welches von einer Hochschule veranstaltet wird. Veranstalter ist der Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln. Bereits seit acht Jahren bringt das Forum Mediendesign Angehörige der Medienbranche im Museum Ludwig in Köln zusammen und hat sich als Plattform für Kreative und solche, die es werden wollen, bewährt. Das Forum wirkt inspirierend, gibt Einblicke in spannende Themen und Projekte, fördert den Austausch von Fachwissen und sorgt für einen kreativen Kick.

In diesem Jahr lautet das Motto "Design prägt". Es geht dabei um die Wirkung von guter Gestaltung und darum, wie uns große Marken tagtäglich begleiten. Woran denken wir bei einer lila Kuh oder bei gelben Autos?

Das Erleben von Design findet nicht nur über visuelle Reize wie Bilder, Farben,
Formen, oder Schriften statt. Es sind vielmehr auch Inhalte, Töne, Gerüche, haptische Erfahrungen etc. Design lässt uns Emotionen erleben und macht Produkte begehrenswert.

Doch wie kann ein Erscheinungsbild so einprägsam sein, dass es nur wenige Elemente braucht, um die Marke dahinter zu identifizieren? Einzelne kognitive und emotionale Reize reichen schon aus, um unterschiedlichste Assoziationen und Gedanken in uns auslösen.

Es sind die funktionierenden Systeme, die altes Denken ersetzen und verbessern.
Die uns helfen Erlerntes wiederzuerkennen und zu unterscheiden. Design bietet Orientierung. Ohne gestaltete Strukturen würden wir uns nicht zurechtfinden.
Design ist das Interface der Welterfahrung.

Ob Mensch, Marke oder Magazin: die Erfolgreichsten erzeugen ein Bild beim Konsumenten. Sich von anderen nachhaltig zu unterscheiden und in den Köpfen der Kunden ein prägendes Zeichen zu setzen, ist Ziel einer erfolgreichen Kommunikation. Was Design hier leisten kann, zeigt das Forum Mediendesign.

Das Forum Mediendesign bietet dem Besucher die Möglichkeit, sich mit den Machern dieser Designwelten auszutauschen – also genau mit jenen, die Tag für Tag bis an ihre Grenzen gehen, um gute Ideen zu produzieren und dafür höchste Design-Preise, Auszeichnungen oder sogar eine Oscar-Nominierung erhalten haben.

Der Eintritt zum Forum Mediendesign ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Archiv
Bericht zum 7. Forum Mediendesign

Vom Oscar-Preisträger bis zum Vater der Maus.
Top-Kreative beim Forum Mediendesign


Der Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln hatte am Samstag, 9. November 2013, zum 7. Forum Mediendesign ins Museum Ludwig eingeladen. Den ganzen Tag nahmen sieben Kreativgrößen aus Design, Werbung
und Medien und rund 600 Besucher in Vorträgen und einem Workshop das zentrale Zauberwort aller Kreativen unter die Lupe: die Idee. Unter dem Motto "Heading" (Kreativübersetzung für Kreativblockaden) widmete sich die Veranstaltung dem wahrscheinlich wichtigsten Rohstoff der Branche. Dabei stellt die Idee an sich eine (theoretisch) unerschöpfliche Ressource da, wobei alles davon abhängt, die richtige Idee zur richtigen Zeit zu bekommen und richtig umzusetzen.

Eröffnungsredner war der Designer Prof. Andreas Uebele. Er gab in hohem Tempo, garniert mit Humor und Leichtigkeit, tiefe Einblicke in die Vielzahl seiner Arbeiten.
Dabei erzählte er herrliche Geschichten und ließ die Zuschauer im vollbesetzten
Saal hautnah an seinen Kreativprozessen teilhaben. Sein Credo: Es gibt keine Idee
und keine Blockade. Ein wahrer Genuss für Freunde guter Typografie und ästhetischer Gestaltung.

Den krönenden Abschluss bildete ein lebendes Idol: Armin Maiwald, der Vater der Sachgeschichten der "Sendung mit der Maus". Er setzte sich mitten auf die Bühne und erklärte dem mucksmäuschenstillen Auditorium, wie man trotz vieler Widerstände zur Umsetzung einer guten Idee gelangen kann. Dabei betonte er, dass eine Idee je nach wirtschaftlicher, politischer oder ökonomischer Wetterlage in die eine oder auch ganz entgegengesetzte Richtung laufen kann – immer vorausgesetzt, man gibt dieser Idee Raum und Zeit sich zu entwickeln.

Ein Besucher fasste es zusammen: "Zwei Vorträge, wie sie unterschiedlicher, aber auch – jeweils für sich betrachtet – besser kaum sein können: gut vorbereitet, eindringlich, zum Thema, anregend, mitreißend."

Kreative Breitseite gegen "Heading"
Dazwischen ging es Schlag auf Schlag: Hermann Waterkamp (Chef von Leagas Delaney) hielt eine erfrischende Präsentation und zeigte vielfältige, authentische Arbeiten seiner Werbeagentur, wobei ausgerechnet das kleinste der vorgestellten Projekte (Followfish) den größten Eindruck hinterließ. Seine Botschaft: Eine gute
Idee kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis von gründlicher Sachkenntnis und Verstehen.

Stefan Weil (Kreativchef bei Atelier Markgraph) erklärte auf unkonventionelle Art,
wie er die Riffe der Kreativblockaden elegant umschifft und zu mutigen Ansätzen, ungewöhnlichen Lösungen und neuen Sichtweisen kommt. Das Ganze untermauerte
er mit Beispielen seiner räumlichen Inszenierungen – hier konnten insbesondere die Studierenden eine Menge mitnehmen.

Marco Spies (Interaction Designer & Markenberater) zeigte in seinem Vortrag einfache und konkrete Beispiele und legte dar, wie mit gutem Design Kreativblockaden unterschiedlicher Art durchbrochen werden können – präzisiert durch sieben Leitsätze für die tägliche Praxis.

Dann zündete Christian Vogt, Chef von Pixomondo, ein visuelles Feuerwerk: er demonstrierte mit rasanten Filmszenen und beeindruckenden Animationen die Vorgehensweise bei seiner Arbeit und erklärte u.a., wie und warum sein Unternehmen mit herausragender Kreativarbeit und globalen Workflows die Oscar-gekrönten Spezialeffekte für den Kinofilm "Hugo Cabret" liefern konnte.

Der Produzent und Filmemacher Hermann Vaske nahm die Ideenkiller ins Visier und untersuchte die Betablocker der Kreativität. Dazu ist er um die ganze Welt gereist und hat zahlreiche Wissenschaftler, Künstler und Personen der Zeitgeschichte zum Thema Kreativität befragt. Zu Wort kamen auf der Leinwand des Filmforums unter anderem
der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles, Stararchitekt Daniel Liebeskind, Hirnforscher Wolfgang Singer, Björk, Marilyn Manson, David Bowie, Oliviero Toscani, Stephen Hawking und Christo.

"Inspirationen für ein ganzes Jahr"
Neben den Vorträgen erwiesen sich die Gespräche und Kontakte dazwischen als eine wichtige Anregungs- und Energiequelle für den eigenen Kopf und die eigene Arbeit. Den ganzen Tag über gab es im Foyer – wie jedes Jahr Anfang November – eine Ausstellung von gestalterischen Arbeiten und kreativen Projektergebnissen aus dem Studiengang Mediendesign zu sehen. Die Resonanz der Besucher fiel ausnahmslos positiv aus und "Heading" dürfte nach diesem Tag mit vielen, facettenreichen Eindrücken zunächst kein Thema mehr sein. "Heute nehme ich wieder Inspirationen für ein Jahr mit nach Hause", sagte eine Besucherin am Abend.

"Wir hatten mit "Kreativblockaden" ein sehr wichtiges Thema, das jeden Kreativen betrifft. Dazu kamen in diesem Jahr Referenten aus ganz unterschiedlichen Design-Disziplinen, die das Thema aus differenzierten Blickwinkeln angegangen sind", resümiert Prof. Martin Teschner, Manager und Organisator des Forums. "Die Besucher haben den Tag als außerordentlich inspirierend erlebt, nicht zuletzt durch die offensichtlichen Kontraste der dargelegten Positionen. Am Ende war klar: Angst vor "Heading" ist unbegründet. Das haben auch die Studierenden bewiesen: standen sie zu Beginn der Vorbereitungen noch wortwörtlich mit dem Kopf vor der Blockade-Wand, haben sie den "Heading-Knoten" gekonnt durchschlagen und eine wunderbare Kampagne entwickelt. Bei der Organisation und Durchführung des Forums sind sie
dann zu professioneller Hochform aufgelaufen, haben alles mit Sorgfalt und viel Liebe zum Detail vorbereitet und gestaltet – insgesamt ein toller Job."

Für viele entscheidende Dinge im Leben gibt es keine Patentrezepte. Folgt man den vielen erfahrenen Rednern, so gibt es dies für die Idee schon: "Mut zu sich selbst und Intuition, Freiräume und Muße als auch Recherche, Analyse und Fleiß und nicht zuletzt die Unermüdlichkeit jede Variante zu probieren – dies waren die Zutaten, die für das Entstehen einer Idee genannt wurden. Und nun darf jeder selbst entscheiden, ob er in die Branche tief eintaucht oder abtaucht. Der Cocktail jedenfalls ist nun bekannt", so die Studiengangsleiterin Prof. Marie-Susann Kühr des berufsbegleitenden Studiums.

"Wichtig ist vor allem, dass man Seins findet und sich dem mit ganzem Herzen verschreibt", ergänzt Prof. Dr. Stefan Ludwigs (Studiengangsleiter Vollzeit). "Auf der Bühne war deutlich zu spüren, dass da Perfektionisten stehen, die ihren Job lieben.
Das ist doch eine tolle Vision für den Zugang zur Designwelt für unsere Studenten."

Wissenschaft und Praxis
Studieren im Dialog von Theorie und Praxis ist kennzeichnend für den Bachelor-Studiengang "Media Design" der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

Mediendesign wird sowohl als Vollzeit-Studiengang (Regelstudienzeit 6 Semester)
als auch in berufsbegleitender Form (Regelstudienzeit 7 Semester) angeboten.
2013
Bericht zum 6. Forum Mediendesign

Kreative Highlights – Designhelden
beim Forum Mediendesign


Der Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln hatte geladen und acht Kreativgrößen und rund 800 Besucher waren gekommen: Am Samstag, 3. November 2012, fand das 6. Forum Mediendesign der RFH Köln im Museum Ludwig statt. Die bis über den letzten Platz hinaus besetzte Veranstaltung stand unter dem Motto "Designhelden" und zog erneut ein breites Publikum aus Lehre und Praxis an. Studierende, Alumni, Lehrende, Kommunikationsdesigner und Mediengestalter.

Das diesjährige Forum Mediendesign begann mit tiefen Einblicken in die Agentur-Arbeit von Mutabor Design in Hamburg, präsentiert von Vorstand Johannes Plass. Den Abschluss bildete Branchen- und Werbelegende Prof. Thomas Rempen, der mit mahnenden Worten einen differenzierten Umgang mit dem Helden-Begriff einforderte und den Blick nicht nur auf kreative Highlights seines beeindruckenden Lebenswerkes lenkte, sondern auch auf die von ihm geschätzten "Hidden Heroes", die stillen, heimlichen Designhelden, die niemand bewusst wahrnimmt.

Visuelles Feuerwerk
Dazwischen lagen intensive und spannende Vorträge, in denen sechs weitere renommierte Vertreter der Design-Zunft ihre Positionen und Werke zum Thema vorstellten sowie spannende Blicke in die Zukunft lenkten:
so bot Mario Lombardo sehr intime und intensive Eindrücke in sein kreatives Schaffen, Dirk Uhlenbrock belegte die Netzhäute der Anwesenden mit einem visuellen Feuerwerk und Wolfgang Beinert präsentierte seinen Standpunkt zum Thema Designhelden am Beispiel einer ehrenamtliche Non-Profit-Initiative von Berliner Designern. Johannes Erler (Chefgestalter der Zeitschrift "Stern") führte insbesondere den Studierenden sehr anschaulich vor Augen und Ohren, was es alles braucht, um ein Designheld zu werden. Der Schriftenentwerfer Henning Skibbe präsentierte am Beispiel des Redesigns der Süddeutschen Zeitung vielschichtige detailtypografische Heldentaten, die sich dem durchschnittlichen Leser in der Regel nicht direkt erschließen – ein tiefer Einblick in vollendetes typografisches Handwerk. Robin Preston, Londoner Fotograf und Photoshop-Guru, stellte mit seinem Beitrag unterhaltsam und eindringlich den Übergang von konventioneller Arbeit (sprich Werbung) zu freier kreativer Entfaltung dar und mahnte dabei die Besinnung auf gutes, solides Handwerk an – abgerundet durch eine Animation des Shootings der Zukunft.

Große und kleine Helden auf und hinter der Bühne
Neben 7 Stunden Vorträgen gab das Forum Mediendesign die Gelegenheit zu einzigartigen Begegnungen, spannenden Diskussionen und vielfältigsten Inspirationen. Den ganzen Tag über gab es im Foyer – wie jedes Jahr Anfang November – eine Ausstellung von gestalterischen Arbeiten und kreativen Projektergebnissen aus dem Studiengang Mediendesign zu sehen. Das pralle Programm gefiel, die Resonanz der Besucher fiel unterm Strich ausnahmslos positiv aus.

"Wie in den Jahren zuvor habe ich das Gespräch mit unseren Gästen gesucht, um herauszufinden, wie sie das Programm erleben", resümiert Prof. Martin Teschner.
"Die meisten fanden die Mischung aus fachlichem Anspruch und gestalterischen Inspirationen außerordentlich gelungen. Für viele machten die unterschiedlichen Positionen auf der Bühne den eigentlichen Reiz der Veranstaltung aus. Dabei dürfen
wir nicht vergessen: möglich wurde das inzwischen sehr hohe Niveau dieses Events allein durch das beeindruckende Engagement der Studierenden aus dem 3. und 4. Semester – und all derer, die außerdem mitgeholfen haben." Auch wenn der Weg dahin manchmal steinig war, die zufriedenen Mienen auf dem abschließenden Gruppenfoto lassen einen gewissen Stolz auf den gelungenen Helden-Coup erahnen.

"Die Studenten kennen die professionelle Designwelt häufig nur über uns Dozenten. Für sie ist es von unschätzbarem Wert, die Vortragenden – so unterschiedlich wie sie sind – authentisch zu erleben. Die Botschaft ist: Egal wie du gestrickt bist, du kannst deinen Weg in die Medien machen, wenn du es willst und Deins findest", so Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Ludwigs. "Für uns an der RFH wird es deshalb immer besonders wichtig sein, unsere Kontakte nach "draußen" im Rahmen von Ringvorlesungen, Forum Mediendesign oder Presentation Day zu pflegen."

Wissenschaft und Praxis
Studieren im Dialog von Theorie und Praxis ist kennzeichnend für den Bachelor-Studiengang "Media Design" der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

Mediendesign wird sowohl als Vollzeit-Studiengang (Regelstudienzeit 6 Semester) als auch in berufsbegleitender Form (Regelstudienzeit 7 Semester) angeboten.
2012
Bericht zum 5. Forum Mediendesign

Blickableiter – Kreative und Könige
beim Forum Mediendesign


Rund 800 Design-Interessierte fanden am Samstag, 5. November 2011, den Weg zum 5. Forum Mediendesign der RFH Köln, das wieder im Filmforum im Museum Ludwig stattfand. Die bis auf den letzten Platz besetzte Veranstaltung stand unter dem Motto "Blickableiter" und zog erneut ein breites Publikum aus Studierenden, Alumni, Lehrenden, Kommunikationsdesignern und Mediengestaltern an.

Acht renommierte Experten aus den Bereichen Grafik, Werbung, Fotografie und Film stellten ihre Positionen zum Thema vor. "Blickableiter" war nicht nur das Motto, sondern – so schien es bei vielen Vortragenden – auch Credo einer im Umbruch befindlichen Branche. Jetzt erst recht! In unsicheren Zeiten nicht auf Normales setzen sondern Neues wagen, lautete die Botschaft vieler Sprecher.

Sprachableiter und Ideenableiter
Armin Reins eröffnete die Konferenz mit dem Vortrag "Text sells. Erfolgreiche Sprache im Zeitalter von Google & Co.". Er erklärte, warum wir aufgrund der Mediennutzung gerade einen Paradigmenwechsel in der (werblichen) Sprache erleben, und erläuterte die sich daraus ergebenden Konsequenzen für Gestalter und Textverantwortliche.

"Was Ideen wirklich killt." Im Rahmen seines Vortrages bot Reinhard Patzschke
tiefe Einblicke in die Agentur-Arbeit und das Miteinander zwischen Agentur und Auftraggebern. Insbesondere gab er Handlungsempfehlungen, wie kreative Ideen
im mitunter rauen Kundenalltag weitestgehend lebendig gehalten werden können.

Guido Heffels hat mit einigen seiner vielfach prämierten Arbeiten die Grenzen dessen, was bei Auftraggebern durchsetzbar ist, präsentiert; er betonte dabei recht deutlich, dass heute für außergewöhnlich kreative Arbeiten auch außergewöhnliche Kreative gebraucht werden ("Ich arbeite nicht mit Idioten").

Mit seinem offenen Auftreten spiegelt Lars Harmsen seine Passion für gute Typografie und feinstes Grafik Design wider. Gespickt mit vielen "Blickableitern" stellte er seine Arbeiten vor. Seine Leidenschaft ist dabei in jedem einzelnen Buchstaben erkennbar. Obwohl einige seiner Schriften teilweise fremdartig erscheinen und kaum für den alltäglichen Gebrauch Verwendung finden, überzeugt seine prägnante Art der Gestaltung.

Der Oskar und die Rote Couch
Der dieses Jahr mit "Der Grüffelo" für den Oscar nominierte Animationsregisseur
Jakob Schuh vollzog die schwierigen ersten acht Jahre des vielfach prämierten Animationsstudios Studio Soi nach. Anhand von sechs Beispielen gewährte er auf
sehr sympathische und anschauliche Weise tiefe Einblicke hinter die Kulissen und
in die Entstehungsprozesse seiner Filme.

"The Red Couch – A Gallery of Mankind". Der Fotograf und Künstler Horst Wackerbarth stellte mit seinem Rote-Couch-Projekt unterhaltsam und eindringlich den Übergang von konventioneller Arbeit (sprich Werbung) zu Kunst bzw. gesellschaftlichen und sozialkritischen Aspekten dar.

Seine Botschaft: nicht möglichst oft etwas Neues beginnen, sondern ein Projekt richtig
in die Tiefe treiben. Dazu brachte er sein Originalsofa ins Filmforum mit und stellte es mitten auf die Bühne. Nach seinem Vortrag nutzten viele Benutzer diese einzigartige Gelegenheit, ihren persönlichen "Blickableiter" auf dem berühmten Roten Sofa zu inszenieren.

Königliche Geschichten und Präsentationen
Am Abend kam der erste König auf die Bühne: Ralf König, begnadeter (Comic-)Zeichner und der König der Geschichtenerzähler. Photoshop ist ihm fremd und überhaupt scheut er möglichst die Tastatur (einige anwesende Digital Natives nahmen es mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis). Zeichnen erlebt er immer noch als sinnliche Tätigkeit, mit Papier, Stift, Schere und Fotoleim. Er rahmte seine Ausführungen mit höchst unterhaltsamen Kostproben aus seinen Comics ein, die vielen Besuchern Lachtränen in die Augen trieben.

"Der König ist Kunde." Einer der Höhepunkte des Forums war sicherlich der gemeinsame Vortrag von Julian Zimmermann und König Bansah, dem zweiten
König des Abends.

Zum einen stand dort ein junger Hochschulabsolvent vor vollem Saal und begann seinen Vortrag mit einer Lässigkeit, die die Besucher erstaunen ließ. Immerhin legte er eine Routine an den Tag, die man eher von alten Vortrags-Hasen kennt, war dabei aber absolut authentisch, menschlich und mit vollem Herzen engagiert und involviert.

Zum anderen kam ein in Gold gekleideter echter (!) König auf die Bühne und die beiden referierten über ein gemeinsames Projekt, das Julian Zimmermann als Abschlussarbeit gemacht hatte: ein Corporate Design für einen nicht ganz so gewöhnlichen König, grafisch eine Augenweide – alles von Julian Zimmermann entwickelt, gestaltet und präsentiert. Und ein exzellentes Beispiel dafür, dass Mediendesign-Studierende bei
der Wahl ihres Bachelor Themas durchaus weit über den Tellerrand schauen sollten.

Zum Abschluss des Abends gab es Autogramme von König Bansah und 120 Flaschen königliches Akosombo-Bier, das innerhalb weniger Minuten restlos ausverkauft war. Die Erlöse gehen an ein Schulprojekt des Königs in Ghana, welches auch von der RFH mit einer Sachspende unterstützt wurde.

Visuelle und kreative Delikatessen
Den ganzen Tag über gab es im Foyer – wie jedes Jahr Anfang November – eine ständige Ausstellung von gestalterischen Arbeiten und kreativen Projektergebnissen
aus dem Studiengang Mediendesign zu sehen.

"In diesem Jahr haben die Studierenden aus dem 3. und 4. Semester durch ihre kreative, exzellente Arbeit und ihr sehr hohes Engagement das bereits sehr hohe Niveau des Forums nochmals steigern können. Grund dafür ist sicherlich die perfekte Verbindung von Studieninhalten und professioneller Praxis gepaart mit hoher Eigenverantwortung", würdigte Prof. Martin Teschner die Eigenleistung der Studiengruppen. "Ziel der Veranstaltung ist es, den Besuchern den Blick zu erweitern, sie zu inspirieren und in ihren Köpfen unverwechselbare Bilder zu hinterlassen – echte Blickableiter eben."

Auch das abschließende Gruppenfoto der beteiligten Studierenden und Dozenten wurde zum Blickableiter – mit rotem Sofa und König Bansah.

"Inspirierend und immer wieder Orientierung gebend", resümierte Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Ludwigs das Forum. "So kompakt und eindringlich erlebt man echten, anwendbaren Wissenstransfer selten. Und nach dem Motto: ‚Nach dem Spiel ist vor dem Spiel', fangen wir jetzt schon an, in Richtung November 2012 zu denken."

Wissenschaft und Praxis
Studieren im Dialog von Theorie und Praxis ist kennzeichnend für den Bachelor-Studiengang "Media Design" der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

Mediendesign wird sowohl als Vollzeit-Studiengang (Regelstudienzeit 6 Semester) als auch in berufsbegleitender Form (Regelstudienzeit 7 Semester) angeboten.
2011
Bericht zum Forum Mediendesign 2010

Kreative Köpfe beim Forum Mediendesign


Rund 700 Design-Interessierte fanden am Samstag, 6. November 2010, den Weg zum vierten "Forum Mediendesign" der RFH Köln, das wieder im Filmforum im Museum Ludwig stattfand. Die Veranstaltung des Studiengangs Mediendesign war für alle Interessierten zugänglich.

Das Motto "Kreative Köpfe" forderte die Besucher bereits am Eingang zur Aktivität heraus, denn die Begegnung mit den renommierten und ausgezeichneten Designern, vielen Gästen und den Studierenden, Alumni und Dozenten der RFH sollte auch zur eigenen Standortbestimmung dienen.

Die namhaften Referenten sorgten den ganzen Tag über für anhaltendes Interesse - nicht nur bei den Studierenden der RFH, sondern auch bei zahlreichen Interessierten aus der Region.

"Zum vierten Mal Forum Mediendesign - damit ist diese Veranstaltung fester Bestandteil im Kölner Kalender, ja fast schon Tradition geworden", sagte Prof. Dr. Dietmar Barzen, Vizepräsident für den Fachbereich Medien, bei seinem Grußwort.

Ansteckende Kreative
Viele Disziplinen aus dem Bereich des Mediendesigns waren diesmal vertreten, einige davon erstmalig beim Forum Mediendesign. Prof. Martin Teschner, Leiter des Events: "Es standen nicht nur die 'digitalen Welten' im Mittelpunkt - wir haben das Motto 'Kreative Köpfe' vielmehr auf alle medialen Umsetzungformen bezogen und realisiert - und das wurde von den Besucherinnen und Besuchern auch explizit gewürdigt."

Kernfragen der mediendesignerischen Arbeit berührte der Vortrag von Stefan Kolle (Werbeagentur Kolle Rebbe, Hamburg). Er widmete sich der Frage, wie erfolgreich Kommunikation in Zeiten der Übersättigung sein kann. Dazu brachte er eindrucksvolle Beispiele, wie werbliche Kommunikation nachhaltig wirken kann, wenn sie auf Einstellungen zielt.

Aus Düsseldorf kam Jacques Tilly zum Forum, um aufzuzeigen, wie man mit Großplastiken Resonanz und Medienecho erzeugen kann. Seine Karnevalswagen-Gestaltungen zeichnen sich durch bissige politische Satire aus und haben dem Düsseldorfer Rosenmontagszug verstärkte bundesweite und internationale Aufmerksamkeit verschafft.

Für Eike König (Design Agentur Hort, Berlin), einen der einflussreichsten deutschen Grafikdesigner, steht fest, dass Design eine Passion sei - also eine schmerzvolle Angelegenheit. Er nahm sein Publikum daher mit in seine eigene Lebensgeschichte, setzte an ihr sein Portfolio auf und bewegte auf diese Weise die Anwesenden so sehr, dass sie ihn am Ende seines Vortrags mehrfach zum Weiterreden herausforderten.

"Sound Branding" mit John Groves aus Hamburg, "Brand Stores. Real versus digital" mit Marcus Mex aus Berlin, Kreativität in der Fotografie mit Uwe Düttmann aus Hamburg, "Reichlich Reichweite reicht nicht mehr" mit Peter Post aus Wiesbaden und konsequent Analoges mit Comiczeichner Ulf K. aus Düsseldorf - die Bandbreite des Mediendesigns spiegelte sich im Programmverlauf dieses lehrreichen Tages.

Den ganzen Tag über gab es im Foyer - wie jedes Jahr - eine ständige Werkschau aus einigen Projektarbeiten im Studiengang Mediendesign. Neben der grundlegenden wissenschaftlichen Vertiefung gehören auch gestalterische Gruppenarbeiten zum Studienplan.

Eventmanagement
"Möglich wurde all das nur durch die exzellente Arbeit und das sehr hohe Engagement der Studierenden aus dem 3. und 4. Semester", würdigte Prof. Teschner die Eigenleistung der Studiengruppen. Das jährliche Herbst-Event des Studiengangs Mediendesign binde zwar enorm viele Kräfte, führe aber auch zu einer konkreten Erfahrung des Zusammenarbeitens, die für das Berufsleben hilfreich sei, unterstrich der erfahrene Designer.

Referenten
  • John Groves, Geschäftsführer Groves Sound Communications, Hamburg
  • Ulf K., Comiczeichner und Illustrator, Düsseldorf
  • Stefan Kolle, Geschäftsführer Kreation, Kolle Rebbe Werbeagentur, Hamburg
  • Markus Mex, dan pearlman Markenarchitektur GmbH, Berlin
  • Uwe Düttmann, Fotograf, Hamburg
  • Peter Post, Geschäftsführer Scholz & Volkmer, Wiesbaden
  • Jacques Tilly, Illustrator, Bildhauer und Karnevalswagenbauer, Düsseldorf
  • Eike König, Geschäftsführer Hort, Berlin
2010
Bericht zum Forum Mediendesign 2009

Forum Mediendesign sorgte für Gutes Design


Rund 700 Design-Interessierte fanden am Samstag, 7. November 2009, den Weg zum dritten "Forum Mediendesign" der RFH Köln, das wieder im Filmforum im Museum Ludwig stattfand. Die Veranstaltung des Studiengangs Mediendesign war für alle Interessierten zugänglich.

Unter dem anspruchsvollen Motto "Gutes Design" trafen sich renommierte und ausgezeichnete Designer, Künstler und Wissenschaftler zum Dialog mit den vielen Gästen und den Studierenden, Alumni und Dozenten der RFH. Einblicke in die Qualitätskriterien für gutes Design gaben u. a. Prof. Peter Wippermann, Hamburg,
einer der renommiertesten deutschen Trendforscher; Götz Ulmer, Top-Kreativer der Werbeagentur Jung von Matt, Hamburg; Prof. Joachim Sauter, Berlin, der zu den bedeutendsten Medien-Künstlern in unserem Land zählt; und auch der Fotograf Dieter Blum, Düsseldorf, der in den vergangenen Jahrzehnten Meilensteine im Bereich der Magazin- und Werbe-Fotografie setzte.

"Medien verlieren ihren Charakter und gewinnen an Bedeutung. Es geht um Kultur, nicht um das Geschäft", so beschrieb der Hamburger Trendforscher Prof. Peter Wippermann den derzeitigen Paradigmenwechsel der Medien.

Gespannt verfolgte Prof. Martin Teschner (li.), Leiter des Forums Mediendesign der RFH Köln, zusammen mit einigen Alumni das Programm. - Typografische Geheimnisse verriet Prof. Indra Kupferschmidt (mi.), Bonn / Saarbrücken. - Kunst, Mediendesign und Raumdesign vereinte Prof. Joachim Sauter (re.), Berlin / Los Angeles, in seiner mitreißenden Präsentation.

In den Pausen und beim abschließenden "GetTogether" nutzen die Mediendesign-Studierenden und Besucher jede Chance zum intensiven Gespräch mit den Experten - hier mit Götz Ulmer, Geschäftsführer Kreation bei der Jung von Matt Werbeagentur, Hamburg. Manche Teilnehmer des Forums waren eigens aus anderen Bundesländern und sogar aus Nachbarländern angereist.

Parallel zu den Vorträgen wurden im Foyer durchgängig studentische Arbeiten vorgestellt. Auch war eine spezielle Website (http://www.forum-mediendesign.de) von Studierenden gestaltet und realisiert worden. Mit der Möglichkeit für die Besucher der Website, sie individuell umzugestalten und auch inhaltliche Beiträge zu geben, wurde man neugierig gemacht und in das Thema einbezogen.

Geschafft!
Diese Veranstaltung zeigte selbst ein nicht nur gutes sondern herausragendes Design, hochkarätige Referenten waren gekommen und unerwartet zahlreiche Gäste, es gab so viele intensive Begegnungen...

Prof. Martin Teschner weiß, wem dieser Tag zu verdanken ist: "Bemerkenswert war auch in diesem Jahr wieder das extrem hohe Engagement der beteiligten Studenten: das 3. Semester managte die Durchführung des Forums und das 4. Semester leistete die Konzeption und Gestaltung aller Kommunikationsmaßnahmen."

Herzlichen Dank an alle, die diesen unvergesslichen Tag möglich gemacht und gestaltet haben!

Referenten
  • Lars Büchel, Regisseur, element e, Hamburg
  • Dieter Blum, Fotograf, Düsseldorf und Esslingen
  • Prof. Indra Kupferschmid, Typografin, Saarbrücken
  • Prof. Joachim Sauter, Medienkünstler & -gestalter, art+com, Berlin
  • Götz Ulmer, Geschäftsführer Kreation, Jung von Matt, Hamburg
  • Prof. Peter Wippermann, Trendforscher, Trendbüro, Hamburg
2009
Bericht zum Forum Mediendesign 2008

Zweites Forum Mediendesign begeisterte 500 Kreative mit viel kommunikativem Scharfsinn und Esprit


Rund 500 Besucher kamen zum Zweiten Forum Mediendesign der Rheinischen Fach¬hochschule Köln (RFH) am 8. November 2008. Im Filmforum im Museum Ludwig trafen sich Gäste aus Medien- und Designagenturen, Studierende, kreative Köpfe und Oberstufenschüler, die sich für den BA-Studiengang Mediendesign interessieren.

Auf dem Forum Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln gewährten hochkarätige Gestalter und Profis aus verschiedenen Disziplinen der Medienbranche Einblicke in ihre Praxis, berichteten über Trends, gaben Ausblicke zu Berufschancen und formulierten die Anforderungen für gute Mediendesigner. Die Studierenden des Fachbereichs Mediendesign zeigten die beeindruckenden Ergebnisse ihrer Projektarbeiten. Das Forum stand unter dem Motto "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Das Motto hatten die Studierenden ganz unkonventionell zur Kampagne umgesetzt: Überall, an ganz alltäglichen Gegenständen, ob am Feuerlöscher, am Spiegel oder an der Treppe, waren scharfsinnige Sprüche zu lesen. So konnten die Gäste beispielsweise an den Toilettentüren in Anlehnung zum FAZ-Werbespruch "Hinter jeder Tür steckt ein kluger Kopf" über ein entsprechendes Piktogramm schmunzeln. An einer Kölschflasche klebte ein doppeldeutiges Blatt "Rheinisches Format". Der Begriff umschreibt nicht nur die hiesige Bierkultur, sondern auch ein gängiges Zeitungsformat (z.B. Rheinische Post). An Spiegeln prangte "Spiegel-Leser wissen mehr", aber auch der Spruch "Es gibt immer wieder was zu tun", der vielleicht manche Besucher oder Besucherinnen anregte, die Frisur oder das Make-Up nachzubessern. "Einfach super und erfrischend", fand Prof. Martin Gertler, ehemaliger Studiengangsleiter, die Idee. "Mediendesign ist eben oft auch Textdesign". Die Studenten hatten noch mehr auf Lager: Mit einer Guerilla-Marketingkampagne rund um die Domplatte machten sie analog zum Forum-Motto eine unübersehbare Promotion-Aktion und verteilten Aufkleber und Poster in einem Aufsehen erregenden Fliegen-Motiv-T-Shirt. "Das schuf Beachtung wie auch Gesprächsstoff und sorgte mitunter für so viel Interesse, dass nicht alle Besucher einen Sitzplatz ergattern konnten", berichtet RFH-Dozent und Forum-Koordinator Professor Martin Teschner mit sichtlicher Zufriedenheit über die Veranstaltung. Studiengangsleiter Professor Dr. Stefan Ludwigs war überwältigt vom großen Interesse am Forum Mediendesign – und das an einem Samstag mit vielen alternativen Programman¬geboten. Er lobte das Engagement seiner Studierenden und dankte den Rednern, die den Studenten viele neue inspirierende Impulse gaben. In einer Welt, in der es mehr Computer als Menschen gebe, sei Orientierung sehr wichtig, führte Ludwigs in seiner Präsentation über den Studiengang Mediendesign aus. "Deshalb bilden wir zu Architekten der medialen Kommunikation aus und wollen andere erkennen lassen, was sie vielleicht noch nicht sehen".

In seinen Begrüßungsworten dankte RFH-Präsident Professor Johannes Schinke allen engagierten Forum-Initiatoren und studentischen Organisatoren. Er wies darauf hin, dass über 80 Prozent der RFH-Absolventen gleich nach ihrem Studienabschluss einen Arbeitsvertrag erhielten. Der Erfolg habe ursächlich auch damit zu tun, dass RFH-Studenten motiviert seien, sehr gute Leistungen zu erbringen. Ermöglicht würden diese durch das persönlich geprägte partnerschaftliche Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden.

Beim anschließenden GetTogether bis in die späten Abendstunden bot sich noch viel Gelegenheit für Gespräche bei angenehmer Lounge Musik und kühlen Drinks.

Referenten
  • Tom Alby, Ask.com, Hamburg
  • Luc(as) de Groot, FontFabrik, Berlin
  • Juli Gudehus, Gestalterin, Berlin
  • Dietmar Henneka, Fotograf, Stuttgart
  • Klaus Hesse, Hesse Design, Düsseldorf
  • Tom Hirt, ERCO, Lüdenscheid
  • Albrecht Schmidt, Fraunhofer IAIS, Sankt Augustin
  • Matthias Spaetgens, Scholz & Friends, Berlin
  • Robert Müller, Patrizia Widritzki, facts+fiction, Köln
2008
Bericht zum Forum Mediendesign 2007

Erstes Forum Mediendesign: Der Tag der Hingucker begeisterte die Kreativen



Gut 350 Besucher kamen zum ersten Forum Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) am 27. Oktober 2007. Im Kölnischen Kunstverein "Die Brücke" gingen Gäste aus Medien- und Designagenturen, Studierende, kreative Köpfe und viele Interessierte für den RFH-Studiengang Mediendesign miteinander auf Tuchfühlung.

Auf dem Forum Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule gewährten Gestalter und Profis aus verschiedenen Disziplinen der Medienbranche Einblicke in ihre Praxis, gaben Ausblicke zu beruflichen Chancen und formulierten die Anforderungen für gutes Mediendesign. Die Stimmung war locker: Ob im Kino- oder Theatersaal im Kölnischen Kunstverein, an den Ständen oder auf der breiten, schwungvollen Treppe - die Gäste kamen schnell miteinander in Kontakt. Referenten, Studierende und Etablierte aus der Design-Szene bekamen in Gesprächen Antworten auf ihre Fragen oder tauschten sich aus über neue Entwicklungen und Trends. Profis aus großen Werbe-, Grafik- und Media-Agenturen, hielten Vorträge. Besonders umlagert waren Referenten, die Jobs oder Praktika für die Studenten mit im Gepäck führten.

In seiner Rede lobte Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma die Studierenden und ihre betreuenden Dozenten für die exzellente Vorbereitung. Er freute sich, dass dieses Forum nicht in Berlin oder Düsseldorf stattfindet, sondern hier in Köln, wo jeder Zehnte im Medienbereich arbeitet. Der Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs sei daher gerade in Köln groß. "Mit dem als einer der ersten akkreditierten Bachelor-Studiengänge in NRW stellt die RFH mit dem Studiengang Mediendesign einen überaus wichtigen Baustein dar, der mit dazu beiträgt, dem Medienstandort Köln Kompetenz und Perspektive zu verleihen," sagte Schramma.

Prof. Johannes Schinke, Präsident der RFH, wies in seiner Rede darauf hin, dass sich der noch junge Studiengang bereits jetzt schon in Fachkreisen gut etabliert habe. Er könne sich vorstellen, dass ein alljährliches Forum Mediendesign zu einem festen Bestandteil im kontinuierlichen Austausch zwischen Hochschule und Medien führen wird.

"Wir haben mit der Veranstaltung nicht nur die richtige Bühne für unser Anliegen gefunden, sondern bieten sowohl mit dem Studiengang als auch mit dem Forum die besten Voraussetzungen für einen guten Berufsanfang in der Medien- und Designbranche", erklärte Studiengangsleiter Professor Dr. Stefan Ludwigs. "Der Ort hätte nicht besser zu der Veranstaltung passen können", ergänzte Professor Martin Teschner, Dozent und Forum-Koordinator. Denn "Die Brücke" wurde zu Beginn der 50er Jahre gebaut, um einen symbolischen Ort des Dialoges in der vom Krieg zerstörten Stadt herzustellen. Die Teilnehmer waren sich einig: Das Forum war im besonderen Maße geprägt von der lebendig-klaren und kreativen Atmosphäre der Räumlichkeiten des Nachkriegsgebäudes. Restauriert wurde der Bau vor wenigen Jahren für den Kölner Kunstverein ganz im Geiste der Bauhausarchitektur und seines Kölner Architekten Wilhelm Riphahn. Auch das Ambiente der "Brücke" trug dazu bei, dass die Gäste bis in die späten Abendstunden am Forum teilnahmen. Und wer noch genügend Energie hatte, der zog noch im "Garamondenschein" in die Disco Omega, wo eine durchgestylte Magenta-Party der Mediendesign Studenten stattfand.

Referenten
  • Thomas Caspari, Regisseur und Fotograf, Meerbusch
  • Mareike Foecking, Fotografin, Düsseldorf
  • Lars Inselmann, pixelpark, Köln
  • Robert Müller, Geschäftsführer, facts+fiction, Köln
  • Patrizia Widritzki, Creative Manager Design, facts+fiction, Köln
  • Kristian Ochs, Creative Director, argonauten G2, Düsseldorf
  • Thomas Schauf , Bundesverband Digitale Wirtschaft, Düsseldorf
  • Holger Schmidhuber, Vorstandsvorsitzender der Fuenfwerken Design AG, Wiesbaden
  • Christoph Kronhagel, Gesellschafter, ag4 | mediatecture company, Köln
  • Dirk Ude, Marketing Manager, Deutsche Post DHL, Bonn
  • Olav A. Waschkies, Key Account Manager, pixelpark, Köln
  • Sascha Wolter, Software-Architekt, Entwickler, Autor, Trainer, Düsseldorf
  • Marco Zingler, Geschäftsführer, denkwerk, Köln
2007
TOBIAS GRIMM

Radikales Denken

Tobias Grimm, Geschäftsführer Kreation, Jung von Matt, Hamburg

Tobias Grimm, geboren am 28.01.1981, begann seine Kariere mit 20 Jahren im Saarland als Junior Texter in einer kleinen Werbeagentur. Wechselte dann nach Hamburg zu einer größeren Werbeagentur und dann schließlich zu Jung von Matt, wo er bereits mit 30 Jahren Geschäftsführer Kreation wurde. Heute betreut Tobias Grimm Kunden wie Mercedes-Benz, EDEKA, Sixt und 1&1.

Zum Vortrag:
Wir sind im Krieg. Im Kampf um Aufmerksamkeit, Kunden und Marktanteile. Nicht ohne Grund sagt einer der besten Werber auf dem Planeten: „Werbung muss den Leuten im Halse stecken bleiben“ – so David Droga. Der Vortrag gibt einen ungehemmten und – zugegeben – sehr martialischen Blick auf die Welt des Marketings und der Werbung.

www.jvm.com
JAN LACHAUER

Vom Kinderbuch zum Trickfilm.
Die Animation des Unsichtbaren

Jan Lachauer, Trickfilm-Regisseur, München

Wie macht man einen 27-minütigen Trickfilm aus einem Kinderbuch, das sich in 5 Minuten liest? Wie erzählt man dabei die Geschichte, ohne die Originalreime zu ändern? Wie bleibt man den bekannten Illustrationen treu und verleiht ihnen die dritte Dimension? Ein Vortrag über die Gestaltung des Films „Room on the Broom“

Jan Lachauer studierte von 2005 bis 2011 Animationsregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Von 2007 bis 2008 studierte er im Rahmen seines Auslandsstudiums an der renommierten Gobelins, l‘école de l‘image in Paris traditionellen Zeichentrickfilm.

Sein Debutfilm „Room on the Broom“ wurde an Weihnachten 2012 auf BBC One ausgestrahlt und international auf zahlreichen Festivals aufgeführt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem 2. International Emmy Kids Award 2014, dem Cristal für die beste TV-Produktion beim International Animation Film Festival in Annecy und als Best Short Film for Children auf dem Anima Mundi Festival 2013.

Außerdem wurde Jan Lachauer mit „Room on the Broom“ 2014 für einen Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ beim 86. Academy Award nominiert.

Seit 2013 arbeitet er als freiberuflicher Trickfilm-Regisseur in München und ist Teilhaber der Firma KAZOU, die neben Trickfilm-Produktionen auch Spiele für Mobilgeräte entwickelt.
PROF. SASCHA LOBE

From ABC to CD.
Die neue Visuelle Identität des Bauhaus-Archivs Berlin

Prof. Sascha Lobe, Grafik Designer, Gründer und Creative Director L2M3, Stuttgart

Seine Arbeit beschreibt Sascha Lobe als das Ausbalancieren von »Translating« und »Creating«. Er ist Gründer und Kopf des Kreativstudios L2M3 und arbeitet in allen Bereichen der visuellen Kommunikation. Seit der Gründung 1999 etablierte sich das Studio als Prototyp zeitgenössischen deutschen Designs und erreichte international Anerkennung.

Sascha Lobe und L2M3 sind in den letzten Jahren mit über hundert Preisen auf nationaler und internationaler Ebene ausgezeichnet worden, darunter mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in Gold, Type Directors Club New York, IF Award Gold, Red Dot Award, Joseph Binder Award, DDC Grand Prix, Gold ADC of Europe sowie dem ADC Deutschland.

Die Arbeiten sind in verschiedenen Designsammlungen zu finden, beispielsweise in der Neuen Sammlung der Münchner Pinakothek der Moderne und dem Museum für Gestaltung, Zürich.

Sascha Lobe ist seit 2009 Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI). Neben seiner Arbeit als Gestalter leitet er den Studienschwerpunkt Typografie an der HfG Offenbach, arbeitet als Designkurator und konzipiert Events wie das Internationale Typosymposium »babel«.

Zum Vortrag:
Wie verbindet man Vergangenheit und Gegenwart ohne die Zukunft aus den Augen zu verlieren? Wie sieht das Bauhaus im Jahr 2014 aus, fast hundert Jahre nach seiner Gründung in Weimar? Das neue Erscheinungsbild des Bauhaus-Archivs erstarrt weder in Ehrfurcht vor dem großen Designerbe, noch folgt es klischeehaften Gestaltungsmaximen. Es ist ein mutiger Ansatz, aus der Geschichte der Bauhaustypografie ein zeitgenössisches und ausbaufähiges Erscheinungsbild zu entwickeln – ein reales »fiktionales« Archiv der Glyphen.

www.l2m3.com
PROF. FELIX SCHEINBERGER

Gute Ideen kann man nicht googeln.
Ein Vortrag über das Zeichnen

Prof. Felix Scheinberger, Illustrator, Berlin

Felix Scheinberger wurde 1969 in Frankfurt am Main geboren und spielte zunächst einige Jahre semiprofessionell Schlagzeug in verschiedenen Punkbands, ehe er mittels Begabtenprüfung in Hamburg sein Studium antrat. Nach dem Studium gelang ihm nahtlos der Einstieg in die Graphikszene. So hat er in den letzten zehn Jahren über 50 Bücher illustriert. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig in Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet für verschiedene Theater.

Von Wintersemester 2008 bis Sommersemester 2010 unterrichtete er Zeichnen und Illustration an der Bezalel Academy of Art and Design Jerusalem/Israel. 2010 bis 2012 war Felix Scheinberger stellvertretender Vorsitzender der IO Illustratoren Organisation, dem Berufsverband deutschsprachiger Illustratoren. Seit Wintersemester 2010 ist er Inhaber einer Professur für Zeichnen und Illustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Münster.

Prof. Felix Scheinberger wird als der gegenwärtige „Skizzier Papst“ (Design Made in Germany) in Deutschland gesehen. Als einer der bekanntesten und innovativsten deutschen Illustratoren, hat er in den letzten 10 Jahren über 50 Bücher illustriert. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet für verschiedene Theater. Mit seinen Design Bestsellern „Wasserfarbe für Gestalter“ und „Mut zum Skizzenbuch“ hat Felix Scheinberger in den letzten Jahren die deutsche Illustrations- und Zeichen-Szene inspiriert. Mit seinem „Mut zum Skizzenbuch“ gelang es Felix Scheinberger mit Leichtigkeit und Charme, eine Woge der Begeisterung für das Skizzieren unterwegs auszulösen.

Prof. Felix Scheinbergers Illustrationen sind nicht nur geprägt von feinster Zeichenkunst, sondern durch seine kecke, karikaturistische Art schafft er es Klassiker wie von Max Frisch oder Thomas Mann zu neuem Leben zu erwecken. „Was immer Scheinberger aufs Korn nimmt, Menschen und immer wieder Menschen, Städte, Landschaften, Begebenheiten und Begegnungen, Ereignisse: Er ist ein phantasievoller Dokumentarist, kein Illustrierer marktgängiger Pop-Ware.“ (Björn Engholm „Grafische Kunst“)

www.felixscheinberger.de
NANCY BIRKHÖLZER

Nancy Birkhölzer, Designerin, Managerin und Partnerin, IXDS, Berlin

Nancy became a Partner at IXDS when she took on the studio‘s Managing Director role in 2012. Before that she established Fjord’s global Service Design Academy – a strategic unit, focused on thought-leadership, training and organisational transformation across Fjord teams and within client organisations – in her role as Group Director.

As Managing Director of Fjord's Berlin studio between 2007 and 2011 Nancy has been responsible for building the studio and managing the clients and team. Previous to Fjord, Nancy played a key role in the development of Yahoo! Go and she led global innovation and user research projects across European markets in her role as User Experience Manager at Vodafone.

Nancy was recognised as one of the „100 Women of the Future“ by Deutschland – Land der Ideen, a joint initiative between the German government and German business and industry leaders.

She is a Mentor at the Berlin Startup Academy, very active in the professional and academic Service Design community and is always keen on finding simple solutions for complex problems that are technically feasible, economically viable and desirable from a user perspective. Nancy studied design at the Köln International School of Design and Rhode Island School of Design and has more than 15 years professional experience in designing digital services. Nancy is a Fulbright Alumna, Alumna of the Studienstiftung des Deutschen Volkes and a member of their admission commission selecting excellent future scholars.

Nancy loves the outdoors, mountaineering & nature.

www.ixds.de
PROF. FLORIAN PFEFFER

To Do.
Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt

Prof. Florian Pfeffer, Founder & Director, one/one, Amsterdam & Bremen

Florian Pfeffer hat Kommunikationsdesign in Würzburg, Mailand und Bremen studiert. Er ist Partner des Studios one/one mit Büros in Amsterdam, Bremen und Berlin. Zu den Auftraggebern von one/one zählen große und kleine Institutionen und Unternehmen wie die Messe Frankfurt, Brennerei Next Generation Lab, Volkswagen, MTV, Zumtobel, Greenpeace, poetry on the Road, das Bundesministerium der Finanzen, der Verlag Klett Cotta, arte und die Al Nasser Group in Saudi Arabien.

Florian Pfeffer hat an Hochschulen im Libanon, den USA und Deutschland unterrichtet und war von 2006-2012 Professor für Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Er ist außerdem Direktor der Stiftung :output in Amsterdam, die junge Talente in den Bereichen Design und Architektur fördert und den gleichnamigen internationalen Wettbewerb für Studierende organisiert.

Zum Vortrag:
Digitale Vernetzung, Globalisierung, kollabierende Ökosysteme und das Ringen um soziale Balance – rückwirkend werden Sozialwissenschaftler unsere Zeit als „Tipping Point“ betrachten, als die Phase, in der sich kluge „Surfer“ auftun, die es verstehen, die Welle zu reiten – und die Zukunft zu bestreiten.

Designer könnten zu diesen analytischen „Surfern“ gehören und das Bild unserer Gesellschaft entscheidend prägen. Gestalter fordern heute bestehende Strukturen heraus, sie suchen neue Antworten und überschreiten die Grenzen der Disziplin. Mit oder ohne „Auftrag“ adoptieren sie Themen und geben dem Design damit eine neue Bedeutung. Der Vortrag präsentiert neue gesellschaftliche Phänomene und leitet daraus Strategien, Werkzeuge und Geschäftsmodelle für ein neues Verständnis von Design ab.

www.oneone-studio.com www.open-output.org www.todo-book.tumblr.com
JIM AVIGNON

Mess is more

Jim Avignon, Maler, Musiker und Medienkünstler, Berlin

In seinem Vortrag gibt Jim Avignon keine praktischen Ratschläge, wie man seine Karriere optimiert oder die Konkurrenz aus dem Rennen schlägt. Stattdessen erklärt er an anschaulichen Beispielen, wie man selbst aus beruflichen Katastrophen noch kreatives Potential ziehen kann und warum die Lücken im Lebenslauf das Schönste sind.

Jim Avignon zählt zu den ungewöhnlichsten Figuren in der aktuellen deutschen Kunstszene. Er ist hierzulande vor allem als experimentierfreudiger Maler und Musiker und neuerdings auch als Medienkünstler bekannt und hat sich aus diesen Komponenten ein eigenes Berufsbild zusammengezimmert, das ihn jeden Tag aufs Neue auf Trab hält. Er ist andauernd unterwegs, hat tausende von Bildern gemalt und macht sich seit Jahren einen Spaß daraus, den etablierten Kunstbetrieb gehörig durcheinander zu wirbeln, indem er auf virtuose Weise mit dessen Regeln und Methoden spielt. Jim Avignon ist einer der wenigen, der die ehernen Gesetze des Kunstmarktes straflos bricht und es zu internationaler Anerkennung gebracht hat, indem er seiner Kunst abseits der eingefahrenen Marktplätze des Kunst-Establishments zu einem großen Publikum verholfen hat.

Er malt viel, nennt sich selbst augenzwinkernd „den schnellsten Maler der Welt“ und stellt schon mal eine ganze Ausstellung in ein paar Tagen auf die Beine. Seine Bilder sind ein Mashup aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau und dominant aufs Bild gemalten Titeln – immer getreu der Devise: ein Maximum an Ausdruck mit einem Minimum an Linien. Sein Design gab schon vielen großen Kampagnen ein Gesicht, seine Arbeiten hängen in Museen und Sammlungen, aber regelmäßig stellt Avignon auch in Clubs und Kellergalerien aus und scheint daraus besondere Energien zu ziehen. Er thematisiert die Schnelllebigkeit dieser Gesellschaft und kritisiert mit oft schwarzem Humor Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit. Schnelligkeit ist ein zentrales Motiv der Kunst von Jim Avignon. Er bringt es fertig, in drei Wochen 200 großformatige Bilder zu produzieren, er bemalt in zwei Nächten 500 Quadratmeter für eine Ausstellung in der Frankfurter Universität und produziert daneben eine Zeichentrickserie für die ARD. Manchen Galeristen hat er schon zur Verzweiflung getrieben, weil er es gelegentlich vorzieht, die Bilder für die Vernissage erst nach seiner Ankunft an Ort und Stelle zu malen.

Unter dem Titel „Neoangin“ ist er außerdem als Musiker unterwegs.

www.jimavignon.com
GESAMTÜBERSICHT ANSEHEN
WORKSHOPS
bis zum 06.11.2014
Der Bling-Bling-Workshop bei Pixelpark
Der Workshop macht dich mit ausgewählten kreativen Ansätzen bekannt. In einer kurzen Einführung werden verschiedene Designparadigmen vorgestellt: Tauche ein in das schlichte "Less is better" des Designers Dieter Rams. Oder hältst du es lieber mit Robert Venturis Maxime "Less is a bore"? In der Praxisphase ist es an dir, unterschiedliche Objekte zu pimpen, indem wir die Ansätze mit Materialien wie Lego, (Krepp-)Papier, Knete etc. ausprobieren. Bling-bling eben!

Wo? Pixelpark, Cäcilienkloster 2, 50676 Köln
Wann? 08.11.2014 von 10:00 bis 12:30 Uhr

Und jetzt kannst du dich bewerben. Alles, was wir brauchen, ist eine kurze Beschreibung von dir:
  • Wie heißt du?
  • Hast du bereits Erfahrungen in Kunst oder Design?
  • An welchem Workshop möchtest du teilnehmen und warum?
Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Wir versuchen, deine Bewerbung zu berücksichtigen, können jedoch bei zu hohen Anmeldezahlen keine Garantie gewährleisten. Melde dich einfach an und erlebe einen kreativen und spannenden Tag.
Filmforum im Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz (am Dom)
50667 Köln

Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung zum Forum
ist nicht erforderlich.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Genehmigt von:
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Becks GmbH & CO. KG, Coca Cola Company, Beiersdorf AG,Schwan Stabilo Schwanhäusser GmbH & CO. KG